Śri Tathāta0
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Meditation

Rad des dharma

 

Oṃ-Meditation

 

Als erstes lehrt Śrī Tathāta allen, die an spiritueller Weiterentwicklung interessiert sind, die Om-Meditation. Diese Praxis ist sehr einfach und besteht darin, sieben lange Om zu singen, gefolgt von einer Zeit der Stille. Sie kann alleine, mit Familienangehörigen oder in einer Gruppe praktiziert werden.

Hier eine etwas ausführlichere Version:

Sitze aufrecht und entspannt und chante sieben lange Om. Stell Dir vor, wie Dein Bewusstsein emporsteigt und schließlich eins wird mit dem Höchsten Göttlichen Licht. Verschmelze in Stille einige Minuten vollkommen mit diesem Licht, und chante dann weitere sieben Om mit der Vorstellung, das Höchste Licht herabzubringen bis auf die physische Ebene, und dabei die drei Bewusstseinsebenen des Körpers, prana (Energiekörper) und Geistes zu reinigen und zu erleuchten. Die Meditation kann abgeschlossen werden, indem Du mit Deinem Gewahrsein ins Herzzentrum gehst und Harmonie und Einheit verspürst mit der ganzen Schöpfung.

 

sandhya upasana

 

Śrī Tathāta lehrte im Februar 2009 beim dharmasooya mahayaga in Indien zum erstenmal die Bedeutung von sandhya upasana, der Verbindungsmeditation (conjunction meditation). Innerhalb des 24-Stunden-Tages gibt es fünf besondere Zeiten oder Übergänge (sandhya), in denen sich das kosmische Licht stärker manifestiert als sonst. Diese Zeiten sind: drei Stunden vor Sonnenaufgang, zu Sonnenaufgang, bei Sonnenhöchststand, zu Sonnenuntergang und um Mitternacht. Ideal wäre es, an zumindest zwei oder drei dieser Zeiten kurz zu meditieren. Dazu braucht man einen Kalender mit den entsprechenden Zeiten für den jeweiligen Ort.
Man kann zu diesen Zeiten auch die ausführlichere Version der Om-Meditation praktizieren; in diesem Fall sollte der Moment des Übergangs innerhalb der Meditation über das Höchste Licht liegen.

 

gāyatrī mantra

 

Das gāyatrī mantra (RgVeda II-62-10) kann als das wichtigste der vedischen Mantren bezeichnet werden. Nach alter indischer Tradition wurde es vom Lehrer an den Schüler am Tag der Initiation weitergegeben. Heute steht es allen zur Verfügung, damit seine segenspendende Rezitation möglichst vielen Menschen zugute kommen soll.

 

Gayatri Mantra

(zum Anhören einer langsamen Aufnahme ins Bild klicken)

 

Es ist ein Mantra der Erleuchtung und hat sehr viele Übersetzungen. Wir schlagen folgende vor, die Śrī Tathāta am 5. August 2011 gelehrt hat:

"Mögen unsere drei essentiellen Körper (physischer, emotionaler und mentaler) verbunden sein mit den entsprechenden Ebenen des Universums,

möge die Energie der Sonne in uns die Energie des Absoluten erwecken (deren Widerschein sie ist),

durch Meditation laden wir diese göttliche Kraft ein, uns vollkommen zu erleuchten."

 

 

agni hotra

 

agni hotra ist ein uraltes vedisches Feuerritual zur Reinigung der Atmosphäre, Heilung der Umwelt und Harmonisierung der feinstofflichen Energien im Menschen. Es findet an Sonnenaufgang und -untergang statt. Die hier gelehrte Version von agni hotra dauert ca. 25 Minuten und beinhaltet Mantren, heilige Gesten (mudras) und Opfergaben in Form von Kräutern und ghee an das heilige Feuer.

 

 

Tor zum dharma pitha

 



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